zwei Soldaten und ein Zivilist beugen sich an einem Stehtisch über einen Laptop.
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Innovation lebt von Gemeinschaft

Bei den Intrapreneurship & Spark Cell Days 2026 standen Ideen aus der Truppe und das Lernen voneinander im Mittelpunkt

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Eine gute Idee beginnt oft bei einem einzelnen Menschen. Damit daraus Innovation wird, braucht es jedoch Austausch, Feedback und Unterstützer, die gemeinsam an der Umsetzung arbeiten. Raum dafür boten Ende Oktober die Intrapreneurship & Spark Cell Days des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr in Berlin. Zwei Tage lang tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen zu ihren Innovationsvorhaben aus, erprobten Methoden und knüpften Kontakte für die weitere Zusammenarbeit.

Am meisten weitergeholfen hat mir der Austausch mit den anderen Intrapreneuren und Spark Cell Mitgliedern. Alle Techies in einem Raum, das ist super. Da findet man Synergien.

Kapitänleutnant Tim

Kapitänleutnant Tim

Eigeninitiative braucht Ausdauer

Zum Auftakt gab Jens Kotlarski, Gründer der voraus robotik GmbH, persönliche Einblicke in seinen Werdegang als Entrepreneur. Er führte von der Wissenschaft über eine Unternehmensgründung bis hin zu Rückschlägen und einem beruflichen Neustart. Eine Perspektive, die auch für die Innovationsarbeit innerhalb der Bundeswehr relevant ist: Ideen voranzubringen verlangt Eigeninitiative und die Bereitschaft, aus Erfahrungen zu lernen und neue Wege einzuschlagen.

Aus Ideen erste Lösungen entwickeln

Wie sich erste eigene Ansätze konkret weiterentwickeln lassen, stand im Mittelpunkt mehrerer Workshops. Gemeinsam mit den Innovationsmanager:innen des CIHBw arbeiteten die Teilnehmenden daran, Ideen zu strukturieren, sich auf die wesentlichen Funktionen einer Lösung zu konzentrieren und schließlich überzeugend zu pitchen.

Praktische Impulse lieferte Mira Jago, CEO der Cuckoo Coding GmbH. In ihren Sessions zum Vibe Coding zeigte sie, wie sich mit gezielter KI-Unterstützung aus einer Idee erste Softwareprototypen entwickeln lassen – vom konzeptionellen Einstieg bis zur praktischen Anwendung.

Ein Mensch mit VR_Brille steht neben einem humanoidem Roboter, der die Gesten des Menschen nachmacht.
Vollbesetztes Plenum mit Soldaten und Zivilisten beim IPS und SparkCell Day.
Ein Mann und eine Frau mit scharzer Kleidung und CIHBw Logo mit stilisierten grünem Einhorn sitzen an einem Tisch über einen Laptop gebeugt.

Vom Prototyp zur dauerhaften Nutzung

Ein vielversprechender Prototyp ist ein wichtiger Schritt in der Innovationsarbeit – aber natürlich nicht das Endziel. Wie aus einem Prototyp eine dauerhaft nutzbare Lösung für die Truppe wird, haben die Teilnehmenden der Intrapreneurship & Spark Cell Days in mehreren Sessions diskutiert. Es ging dabei etwa um Wege, Einführungshürden zu verringern, Prozesse zu verbessern und die Unterstützung von Entscheidungsträgern zu gewinnen. Dabei brachten sich Intrapreneure und Spark Cells selbst aktiv in die Gestaltung ein. Die Leitung des Prototyping-Workshop übernahmen Soldaten. 

Für die Vorgesetzten ging es darum, ein gemeinsames Verständnis für die Innovationsarbeit der Soldatinnen und Soldaten zu entwickeln und für die Bedingungen, die sie dafür brauchen. Denn Eigeninitiative benötigt auch gewisse Freiräume im dienstlichen Alltag.

Perspektiven über den eigenen Bereich hinaus

Zum Abschluss richtete Alexander Penkwitt den Blick auf die Innovationsarbeit der ukrainischen Streitkräfte. Sein Beitrag widmete sich der Frage, was sich aus einem Umfeld lernen lässt, in dem die schnelle Umsetzung neuer Ideen von existenzieller Bedeutung ist.

Austausch, der weitergeht

Aus den Begegnungen entstehen bereits die nächsten Schritte: Ein Treffen der Spark Cells Süd ist geplant, erste Gespräche über mögliche gemeinsame Projekte sollen in den kommenden Wochen folgen.

Damit soll der Austausch auch über die Veranstaltung hinaus Wirkung zeigen. Der CIHBw bringt Menschen zusammen, die Herausforderungen erkennen und selbst Veränderungen anstoßen möchten. Der Hub unterstützt sie dabei, aus ihren Ideen konkrete Lösungen für die Bundeswehr zu entwickeln.

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