„Wie das Heer kämpfen wird“ Lehr- und Versuchsübung des Heeres in Munster

Was bei der Lehr- und Versuchsübung „Wie das Heer kämpfen wird” sichtbar wird, ist kein technisches Update — es ist ein struktureller Wandel der Kriegsführung. Im Fokus stehen Prototypen, MVPs und Innovationsvorhaben und wie diese auf dem Gefechtsfeld der nahen Zukunft zusammenwirken können. 

„Wie das Heer kämpfen wird“ in Munster brachte Soldatinnen und Soldaten, Innovationseinheiten, Industrie und Startups zusammen — ein seltener, direkter Blick darauf, wie sich der Gefechtsraum verändert und welche Fähigkeiten künftig entscheidend sein werden.

Im Mittelpunkt standen die Anforderungen eines modernen Gefechtsfelds: Vernetzung, Reaktionsgeschwindigkeit und die Fähigkeit, Informationen schneller zu verarbeiten als der Gegner. Wirkung entsteht nicht mehr durch einzelne Plattformen, sondern durch das Zusammenspiel vernetzter Systeme, Sensoren und Führungsfähigkeiten

In diesem Rahmen hat das Heer den CIHBw eingeladen, um sichtbar zu machen, was Spark Cells, Intrapreneure und die Zusammenarbeit mit dem Startup-Ökosystem bereits heute leisten.

Dahinter steckt mehr als eine reine Leistungsschau. Es ist ein Prozess, ein Kulturwandel: ein unternehmerisches Mindset, das die Bundeswehr nicht von außen transformiert, sondern von innen — durch die Soldaten, die täglich in ihr dienen.

CIHBw bei „Wie das Heer kämpfen wird" in Munster: Einsatzrealität trifft auf Innovation

Der CIHBw bringt Innovation nicht nur auf Lehr- und Versuchsübungen sondern direkt an die Standorte. Technologien werden nicht nur entwickelt, sondern frühzeitig in der Praxis getestet — damit Soldaten Erfahrungen sammeln, Systeme verbessert werden und der Weg von der Idee zur Wirkung so kurz wie möglich bleibt. Keine Parallelstruktur, sondern eine gezielte Ergänzung, die Innovation schneller in die Fläche bringt und die Truppe stärkt.

Denn am Ende zählt nur eines: nicht die Geschwindigkeit der Entwicklung, sondern die Wirkung, die Innovation beim Soldaten erzeugt.

Bundeskanzler Friedrich Merz am Stand der Spark Cell Seedorf.
Werkbank für den Drohnenbau der Spark Cell Seedorf
Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius und der Inspekteur des Heeres Generalleutnant Dr. Christian Freuding
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages Thomas Röwekamp informiert sich über das Innovationsvorhaben LokiFPV.
Der Inspekteur des Heeres Generalleutnant Dr. Christian Freuding am Stand des Innovationsvorhabens Minesweeper
Stand des Innovationsvorhabens LokiFPV
Stand des Innovationsvorhabens Battlefield3D
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